Die Bananenrepublik Deutschland

banana republic

Aber natürlich. Wir lieben Deutschland. Und nicht alles ist schlecht. Es gibt viele gute Dinge in Deutschland. Hierzu gehört beispielsweise die medizinische Versorgung. Oder das gute Bier und die wunderbaren Feste. Die florierende Wirtschaft und der geniale Erfindergeist. Die Literatur und die Kunst. Oder die tollen Straßen und Autobahnen. Wenn nicht gerade mal wieder Stau ist. An anderer Stelle ist Deutschland allerdings eine Bananenrepublik, die durch widersprüchliche und unsinnige Gesetze, vor allem aber durch Ungerechtigkeit glänzt. Vor dem Gesetz sind alle gleich? Von wegen! Hier meine Top 10 der größten Missstände in der Bananenrepublik Deutschland:

Steuerverschwendung

Gemeinhin bekannt ist, dass im deutschen Strafrecht die Steuerhinterziehung zu den am härtesten und konsequentest geahndeten Verbrechen gehört. Ein kleiner Unternehmer, der ein paar Euro hinterzogen hat, landet so schnell mal für ein paar Jahre hinter schwedischen Gardinen. Es sei denn natürlich, er heißt Uli Höneß. Dann erhält er ein mildes Schau-Urteil, für insgesamt 28,5 Millionen Euro an hinterzogenen Steuergeldern. 28,5 Millionen allerdings nur, weil die Staatsanwaltschaft irgendwann keine Lust mehr hatte zu graben und man sich auf einen Deal geeinigt hat. Die erste Hälfte der angesetzten Strafe durfte er im offenen Vollzug verbringen und danach war es auch schon vorbei. Ein kleiner Fisch oder ein weniger Prominenter, hätte für ein Jahrzehnt kein Tageslicht mehr gesehen. Noch besser ist es allerdings, man heißt Thomas de Maizière, ist Verteidigungsminister und setzt wider besseren Wissens 600 Millionen Euro an Steuergeldern für flugunfähige Drohnen in den Sand.

Strafe für diese unsägliche und skrupellose Inkompetenz: keine. Der Mann läuft noch immer frei herum, zeigte bis heute keinen Funken Reue und bekleidete in der Zwischenzeit sogar das Amt des Bundesministers des Innern. Schuld an dem Drohnendesaster waren aus seiner Sicht alle anderen, nur nicht er selbst.

Obwohl jährlich Milliarden an Steuergeldern auf diese Weise sinn- und gewissenlos verschleudert werden, ist die Steuerverschwendung bis heute kein Straftatbestand. Noch nicht einmal disziplinarische oder personelle Konsequenzen hat der verantwortliche Verschwender zu befürchten. Aber natürlich nur deshalb nicht, weil die Angehörigen der Legislative befürchten, sich mit Gegenmaßnahmen ihr eigenes Grab zu schaufeln. Die Bananenrepublik Deutschland machts möglich. Ein konträrer, jedoch interessanter Artikel zum Thema: Steuermythen. Hier werden vor allem die groben Schätzungen des Bundes der Steuerzahler kritisiert, der bis vor einigen Jahren noch von bis zu jährlich 30 Milliarden Euro an verschwendetem Steuergeld sprach. Demnach lässt sich das alles wieder herunterrechnen. Jedoch bin ich der Meinung, dass selbst eine Milliarde, eine Milliarde zuviel ist. Weiterhin untragbar ist die als Ergebnis von jahrelanger Misswirtschaft notwendige Rettung von Banken und Privatunternehmen durch Steuergelder.

Ein Uli Höneß hat zumindest seine Lektion gelernt und seine Schuld beglichen, zuzüglich Zinsen und Strafe. Von den Geretteten hat bisher kein einziger auch nur einen Cent an den Staat zurückgezahlt. Würde über den verantwortlichen Politikern das Schwert des Strafrechts schweben, so wie es über jedem normalen Bürger schwebt, würden diese sich vielleicht künftig besser überlegen, was sie mit fremden Geld tun, welches den Menschen an anderer Stelle doppelt und dreifach aus der Tasche gezogen und erbarmungslos abgepresst wird.

Polizeigewalt

Polizisten stürmen eine Diskothek und verfallen in eine wüste Prügelorgie [1]. Ein offenbar friedlicher Musiker wird überwältigt und sein Gesicht in den mit Glasscherben bedeckten Boden gedrückt [2]. Ein unbewaffneter Flüchtiger, dem in den Hinterkopf geschossen wird [3]. Ein Familienvater, der von Polizisten brutal zusammengeschlagen wird [4]. Ein schlafender Jugendlicher, der von einem Sondereinsatzkommando aus dem Bett geprügelt wird [5]. Traurige Beispiele für Polizeigewalt gibt es viele, tolerierbar ist so etwas in einem angeblichen Rechtsstaat nicht. Schwarze Schafe gibt es überall, so auch bei der Exekutive. Allerdings wäre die Erkennung und konsequente Entfernung solcher für den Polizeidienst charakterlich ungeeigneten Individuen wichtiger als nirgendwo sonst. Aufgrund ihrer Machtposition stellen gewaltbereite und fehlgeleitete Polizeibeamte eine besondere Gefahr für die Bevölkerung dar. Wer zu einem lockeren Finger am Abzug neigt, sollte anstatt einer Dienstwaffe maximal noch einen Kugelschreiber führen dürfen.

Fairerweise sollte man natürlich beide Seiten beleuchten. Oftmals sind die Opfer von angeblicher Polizeigewalt selbst schuld. Bei einem besoffenen und pöbelnden Neonazi oder einem vermummten und steinewerfenden Linksautonomen würde mir vermutlich auch der Knüppel ausrutschen. Aus Versehen natürlich. Ich habe nichts gegen die Polizei. Die meisten Polizisten machen ihren Job gut, sind hilfsbereite und rechtschaffene Menschen. Und doch ist jeder Fall von Polizeigewalt einer zuviel. Das Hauptproblem: Es gibt in der Bananenrepublik Deutschland kein wirkliches Kontrollorgan. Oft finden in Fällen von mutmaßlicher Polizeigewalt oder unberechtigtem Schusswaffeneinsatz nur Pseudo-Ermittlungen statt und die Verfahren werden schnell eingestellt. Oder es kommt gar nicht erst zum Verfahren. Wie im Fall des mutmaßlichen Cannabis-Dealers André B., der von einem Beamten durch einen Schuss in den Hinterkopf getötet wurde, als er offensichtlich unbewaffnet und lediglich mit einer Badehose bekleidet, flüchten wollte. Von Notwehr kann hier nicht im Ansatz die Rede sein.

Abgesehen von ein paar ominösen Gutachten fand weder eine Anklage, noch ein Gerichtsverfahren statt. Die Einführung einer unabhängigen Behörde zur Überwachung der Polizei und zur Aufklärung von Straftaten, die durch Polizisten verübt wurden, ist in einem Rechtsstaat unabdingbar. Amnesty International kritisiert bereits seit Jahren die strukturelle Polizeigewalt in Deutschland.

Politische Verfolgung

Gibt es in Deutschland nicht? Oh doch! Und zwar häufiger, als man denkt. Wer sich allerdings über das Thema informieren möchte, stößt im Internet zunächst auf eine Unzahl von Webseiten aus dem rechten Spektrum bzw. aus der Reichsbürgerszene. Diese Menschen fühlen sich natürlich völlig zu Unrecht verfolgt. Ebenfalls zahlreich anzutreffen sind Rechtsradikale, die glauben, rassistische Hetze und Holocaust-Leugnung fielen unter die Meinungsfreiheit und der Staat oder das „Merkel-Regime“ würden sie darin beschränken. Aber es gibt auch echte politische Verfolgung in Deutschland. So werden zum Beispiel Konsumenten von Cannabis unbarmherzig gejagt und kriminalisiert. Selbst wenn diese die Droge aus medizinischen Gründen legal auf Rezept bekommen oder selbst anbauen, lassen Ermittlungsbehörden keine Gelegenheit aus, diese Menschen zu drangsalieren und zu schikanieren.

Auch als Verfechter von Homeschooling steht man hierzulande schnell auf der Abschussliste. Wer seine Kinder zu Hause unterrichten will und sich der allgemeinen Schulpflicht verweigert, gilt in Deutschland als kriminell und wird auch genau so behandelt. Im Jahr 2010 erhielt eine deutsche Familie deshalb sogar Asyl in den USA – wegen politischer Verfolgung. Als Verweigerer widerrechtlicher Zwangsgebühren kommt man ebenfalls schnell in den Genuss der politischen Verfolgung. Aber auch friedliche Demonstranten geraten in den letzten Jahren immer mehr ins Visier von Behörden. Auch die grenzenlose und gesetzlich legitimierte Hetzjagd auf unterhaltspflichtige Väter kann man als politische Verfolgung einstufen.

Das Familien- und Unterhaltsrecht

In der Bananenrepublik Deutschland müsste das Familienrecht eigentlich Familien-Unrecht heißen. Das Grundprinzip des deutschen Familien-Unrechts ist schnell und einfach erklärt. Die Frau hat alle Rechte, der Mann hat alle Pflichten. Ein unterhaltspflichtiger Mann, der nicht gerade Multimillionär ist, hat in Deutschland verloren. Wenn dann auch noch Kinder mit im Spiel sind, kann sich der Familienvater auf eine erbarmungslose Hexenjagd freuen. Deren oberstes Ziel ist die existenzielle und finanzielle Vernichtung des einstigen Ernährers, selbst wenn dieser die Trennung gar nicht selbst verschuldet hat. Unterhaltspflichtige werden mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt und haben rechtlich keinerlei Möglichkeiten, sich zu wehren. Natürlich ist es in Ordnung, dass ein Vater auch nach der Trennung weiterhin für seine Kinder aufkommen muss. Der gesetzlich veranschlagte Bedarf ist allerdings derart überzogen, dass dem Mann oft nicht mehr bleibt, als ein Auskommen auf Sozialhilfe-Niveau.

Als Maßgabe dient hier die sogenannte Düsseldorfer Tabelle, die denaturierte Erfindung eines realitätsfremden Richters, der entweder selbst keine Kinder zu haben oder nicht in Deutschland zu leben scheint. Egal wie viel der Vater abdrückt, es ist niemals genug. Anwälte und Behörden werden die Treibjagd nicht beenden, bevor sie ihrem Opfer den maximal möglichen Grad an Schädigung zugefügt haben. Im Ergebnis bedeutet dies, der Mann ist am Ende entweder tot, in Haft, oder lebt unter der Brücke. Über das Umgangsrecht mit den Kindern kann die Frau frei verfügen, Väter müssen für ihre Rechte oft jahrelang klagen und sind in den seltensten Fällen erfolgreich. Theoretisch gelten zwar für Mütter und Väter die gleichen Rechte und Pflichten, in der Praxis wird dies jedoch so gut wie nie umgesetzt. Bis heute gibt es keinen einzigen Fall, in dem eine unterhaltspflichtige Mutter, die ihren Zahlungen nicht nachkommt, deswegen inhaftiert wurde.

Väter hingegen sehen sich permanent der Willkür der Jugendämter ausgesetzt und werden pauschal als faule, unwillige Drückeberger stigmatisiert und verunglimpft, selbst wenn sie für ihre Kinder zahlen. Während die Frau dem Staat auf der Tasche liegen kann und dabei nicht das Geringste zu befürchten hat, kann man den Mann mittels „gesteigerter Erwerbsobliegenheit“ problemlos dazu verknacken, mindestens 48 Stunden pro Woche zu arbeiten und notfalls auch mehrere Jobs anzunehmen. Hier hat der Staat wirklich an alles gedacht und zieht sämtliche Register. Im Falle einer Weigerung wird dann kurzerhand ein fiktives Einkommen veranschlagt, womit der angeblich unantastbare Selbstbehalt, faktisch außer Kraft gesetzt wird. Das deutsche Unterhaltsrecht und seine praktische Umsetzung sind aus meiner Sicht als menschenverachtend einzustufen und per se nicht mit dem Grundgesetz vereinbar.

Artikel 3, Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

Schön, wenn dies so im Gesetz steht. In der Praxis scheint es allerdings niemanden zu interessieren. Übrigens ist Deutschland das einzige Land der Welt, in welchem der Bürger seine geleisteten Unterhaltszahlungen nicht steuerlich geltend machen kann.

Mehr Informationen zum Thema: Trennungs-FAQ

Das Schulsystem

Mir sagte einst ein Deutschlehrer, ich sei ein Querulant und ein typischer Versager, aus dem wohl nie etwas werden wird. Ich könnte ja noch nicht einmal einen fehlerfreien Aufsatz in meiner Muttersprache schreiben. Im Runterputzen seiner Schüler war er wirklich gut, nur die kompetente Vermittlung von Wissen gehörte nicht zu seinen Stärken. Bis heute hat sich mir dieses Erlebnis als Sinnbild für das deutsche Schulsystem eingeprägt. Ein System, welches jedem seinen Einheitsbrei aufzwingt und in dem jegliche Stärken, Schwächen, Talente und Interessen des Einzelnen erbarmungslos ignoriert und konterkariert werden. Eine Förderung des Individuums findet faktisch nicht statt. Spätestens nach dem Ende der Grundschule ist der spätere Lebensweg eines jeden Kindes vorgezeichnet. Wer die Leistungen nach dem Standard-Schema bis dahin nicht erbracht hat, droht frühzeitig durch das Raster zu fallen und ist ab diesem Zeitpunkt bereits in seiner zukünftigen Berufswahl eingeschränkt.

Man lernt ja nicht für die Schule, sondern für das Leben. Mit dieser dreisten Lüge indoktriniert man deutsche Schüler seit Generationen. In einer deutschen Schule lernt man zwar vieles, jedoch nur weniges, was für das Leben wirklich wichtig ist. Nach dem Abitur spricht der junge Mensch dann zwar fließend Latein und kann ohne Probleme den Satz des Pythagoras berechnen, ist jedoch nicht einmal in der Lage, selbstständig ein Bankkonto zu eröffnen, geschweige denn dass er weiß, wie das Geldsystem überhaupt funktioniert. Anstatt soziale und interkulturelle Kompetenz als Unterrichtsfach einzuführen, werden die Kinder des 21. Jahrhunderts lieber im aufgezwungenen und längst obsoleten Religionsunterricht durch die Mangel gedreht. Zumindest das stupide Auswendiglernen von Dingen, die man anschließend nie wieder braucht, wird hier bis zum Exodus geschult.

Natürlich gibt es auch Schulen, die nach anderen Prinzipien arbeiten. Diese sind allerdings privat und müssen von den Eltern selbst bezahlt werden. Somit sind jene privilegiert, die es sich leisten können. Der Nachwuchs einkommensschwacher Familien hat das Nachsehen. Auch wenn immer gerne erzählt wird, dass angeblich jeder die gleichen Chancen habe, sind die Möglichkeiten des Einzelnen doch stark an den finanziellen Status seiner Eltern gekoppelt. Für Studenten hingegen gibt es wenigstens noch BAföG, aber um diese Förderung zu erhalten, muss der Bittsteller in vielen Fällen erst einmal einen umfangreichen Spießrutenlauf über sich ergehen lassen.

Beschneidung und Aushöhlung von Grundrechten

Die Würde des Menschen ist unantastbar. So steht es im Artikel 1 des Grundgesetzes der Bananenrepublik Deutschland, welches eigentlich ebenfalls unantastbar sein sollte. Nach der derzeitigen politischen Entwicklung ist diese rechtschaffene Vorstellung jedoch auf dem besten Weg, zum ewigen Traum zu avancieren. Das Grundgesetz in seiner bekannten Form scheint nämlich den Interessen einiger machtbesessener Individuen zuwider zu laufen. Dabei ist es die wertvollste Errungenschaft, die ein Staat sein Eigen nennen kann. Gerade in jüngster Zeit versucht man durch immer neue Gesetze, verschiedenste Grundrechte systematisch zu unterwandern und auszuhebeln. Zu diesem Zweck bietet sich das ewige Deckmäntelchen der Sicherheit bestens an. Während man den Bürger immer weiter in seiner Handlungsfähigkeit einschränkt, genehemigt sich der Staat selbst immer tief greifendere Befugnisse. Ein klassisches Beispiel hierfür ist das in Bayern kürzlich beschlossene Polizeiaufgabengesetz (PAG), dessen Erweiterung auf die gesamte Bananenrepublik abzuwarten bleibt.

Nationale Sicherheit und Terrorismusbekämpfung dienen als trojanisches Pferd, um den Vollzugsbehörden grenzenlosen Zutritt in das Privatleben des Bürgers zu verschaffen. Aufgrund schwammiger und unzureichender Gesetzesformulierungen ist es möglich, Menschen willkürlich zu inhaftieren und aus einem bloßen Verdacht heraus Existenzen zu zerstören. Sollte der Verdacht zu dünn ausfallen, kann man immer noch mit der gesetzlich legitimierten Veränderung von Daten nachhelfen. Im Grunde kann dem künftig jeder zum Opfer fallen, selbst wenn er sich nur zur falschen Zeit am falschen Ort aufhält, den falschen Nachnamen trägt oder die falschen Leute kennt. Die Repräsentanten der Bananenrepublik Deutschland tun sich zwar groß darin, heuchlerisch mit dem Finger auf Menschenrechtsverletzungen in anderen Ländern zu zeigen, blenden dabei aber völlig aus, dass ihnen die Grundlage ihres eigenen souveränen Rechtsstaats langsam unter dem Arsch weg fault.

Das vermeintliche Protektorat der Volksvertreter avanciert mehr und mehr zum eitrigen Geschwür, welches auf dem Rücken der Freiheit wuchert und sich mittlerweile kurz vor dem Platzen befindet.

Zwangsgebühren

Das Erheben von widerrechtlichen und verfassungswidrigen Zwangsgebühren ist in der Bananenrepublik Deutschland gang und gäbe. Inzwischen wird jedem deutschen Haushalt ein sogenannter Rundfunkbeitrag abgepresst, selbst wenn dieser nicht über ein einziges Rundfunkgerät verfügt. Wer sich weigert zu zahlen, wird massiv unter Druck gesetzt, bedroht, erpresst, kriminalisiert und gepfändet. Mit dieser Zwangsgebühr soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk finanziert werden. In Wirklichkeit finanziert man jedoch ein kriminelles und von mafiösen Strukturen durchzogenes Lügennetzwerk, welches die Einnahmen durch diese Gebühren größtenteils zweckentfremdet und systematisch veruntreut. Von den aktuellen monatlich erpressten 17,50 Euro, wird gerade mal ein knapper Euro wirklich für den angeblichen Bildungsauftrag verwendet, welcher dann auch noch mit Werbung durchsetzt ist.

Die Rechtsgrundlage für diese betrügerische Abzocke hat niemand geringerer als der deutsche Bananenstaat selbst geschaffen. Zum Glück gibt es Menschen, die sich offen gegen dieses Unrecht positionieren, wenn auch bisher mit wenig Erfolg. Einer der bekanntesten GEZ-Verweigerer ist Heiko Schrang, welcher unter anderem ein kürzlich erschienenes Buch zu diesem Thema herausgegeben hat.

Nahtlos reiht sich auch der sogenannte Solidaritätszuschlag in den blutsaugenden Moloch der Zwangsgebühren ein. Diese anachronistische Zwangsabgabe wurde nach dem Mauerfall eingeführt und zwischenzeitlich sogar als verfassungswidrig konstatiert. Erhoben wird sie ungeachtet dessen weiterhin. Die Regeln des deutschen Staates scheinen für alle zu gelten, außer für den Staat selbst. Auch wer ein Gewerbe anmeldet, wird schnell Zwangsmitglied in Knappschaften, Genossenschaften oder Handwerkskammern. Noch bevor der Gewerbetreibende den ersten Cent verdient hat, ist sein Briefkasten gefüllt von den Forderungen parasitärer Unternehmen, deren einzige Existenzberechtigung der Selbstzweck ist. Oft hat der Unternehmer davon noch nicht einmal den geringsten Nutzen, zahlen muss er trotzdem.

Das Rentensystem

Das Rentensystem der Bananenrepublik Deutschland beruht auf einem sogenannten Generationenvertrag. Im Klartext bedeutet dies, dass die aktuell arbeitende Generation das Leben jener finanziert, die bereits im Ruhestand sind, selbst jedoch leer ausgehen wird. Im besten Fall hat ein Normalverdiener eine Rente zu erwarten, die nicht ansatzweise zum Leben reicht. Sofern er sie überhaupt noch erlebt. Denn dank stetig steigendem Renteneintrittsalter wird dies immer unwahrscheinlicher. In der freien Wirtschaft würde man so etwas als Schneeballsystem bezeichnen und für illegal erklären. Wenn es aber der Staat macht, dann ist es natürlich legal.

Der Begriff Generationenvertrag ist nicht mehr als eine leere Worthülse der Politik, nachdem sich diese über Jahrzehnte hinweg in betrügerischer Weise an der Rentenkasse bedient hat. Insgesamt 700 Milliarden Euro sollen seit 1957 aus der Rentenkasse für fremde Zwecke entnommen worden sein. Hemmungslos und mit einem Höchstmaß an krimineller Energie hat man alle arbeitenden Einzahler bestohlen und betrogen, verurteilt wurde dafür allerdings nie jemand. Im Gegenteil. Natürlich bedienen sich die feisten Polit-Schmarotzer auch selbst aus der Rentenkasse, obwohl sie nie einen Cent einbezahlt haben. Würde ein normaler Bürger so etwas tun, dann spräche man von Diebstahl.

Erschwerend hinzu kommt, neben der jahrelangen Veruntreuung und Zweckentfremdung von Rentengeldern, die demografisch bedingte Veralterung der Gesellschaft sowie die Eingliederung von 15 Millionen Anspruchsberechtigten im Zuge der Wiedervereinigung.

In der Verzweiflung seiner eigenen abgewirftschafteten Brüchigkeit, rät der Staat zur privaten Altersvorsorge. Was ihn jedoch nicht daran hindert, sich auch daran zu vergreifen. Die Kapitalerträge einer privaten Altersvorsorge sind längst nicht mehr steuerfrei. Schamlos bereichert sich der marodierende Verbrecherhaufen, wo er nur kann.

Lobbyismus, Korruption und Vetternwirtschaft

Die Bananenrepublik Deutschland ist eine Plutokratie. Das ist toll, denn so kann auch ein Unternehmer direkten Einfluss auf die Politik ausüben. Vorausgesetzt, sein Unternehmen ist groß genug. Da reicht auch schon mal die Drohung, ins Billiglohn-Ausland abzuwandern aus, um eine politische Entscheidung zu erpressen. Oder man beschenkt einfach den amtierenden Bundespräsidenten, der dies aufgrund seines jämmerlichen Verdienstes auch bitter nötig hat. Pech nur, wenn es herauskommt. Zur Strafe muss dieser dann zurücktreten und sein Dasein künftig mit einer kläglichen Rente von 200.000 Euro jährlich, bis an sein Lebensende fristen. Plus Privatsekräterin, Chauffeur und Dienstwagen, finanziert aus Steuergeldern versteht sich. Hierzulande lohnt sich Kriminalität wirklich, vorausgesetzt, man ist in der Politik tätig. Großzügige Parteispenden, Geldkoffer und Waffendeals sind in der Regierung der Bananenrepublik Deutschland an der Tagesordnung, die Straffreiheit gibt es als Bonus oben drauf.

Somit bleibt man konkurrenzfähig und steht einer afrikanischen Bananenrepublik in nichts nach. Auch wenn man sich nach außen hin gerne als moderne und prinzipientreue Industrienation inszeniert. Ein paar Panama Papers als Absicherung können in keinem Fall schaden.

Der Sumpf von Bestechung und Korruption zieht sich durch bis in die kommunalen Ebenen. Politische Einflussnahme im Gegenzug für Geschenke und Gefälligkeiten findet ganz ungeniert statt. Die wichtigen Entscheidungen werden nicht im Rathaus getroffen, sondern im Wirtshaus am Stammtisch, im Bierzelt oder während des gemeinsamen Klub-Urlaubs im Luxus-Hotel. Gelegentlich fliegt so etwas zwar mal auf, aber außer einem kurzen Aufschrei bleiben ernsthafte Konsequenzen im Amigo-Sumpf aus. Notfalls zahlt der geläuterte Politiker seine Bestechungsleistungen öffentlichkeitswirksam zurück und die Sache ist erledigt. Haft für korrupte Politiker in der Bananenrepublik Deutschland? Undenkbar! Selbst im Vollsuff einen Menschen totzufahren ist hierzulande kein Problem, solange man Otto Wiesheu heißt. Eine kleine Bewährungsstrafe, ein paar Peanuts und ein reumütiger Rücktritt als Generalsekretär reichen aus, um die Vorzüge des Dolce Vita weiterhin auf Kosten der Allgemeinheit in vollen Zügen genießen zu können. Gewissen? Fehlanzeige!

Die Sterbe-Industrie

Würdevoll und selbstbestimmt sterben? In der Bananenrepublik Deutschland nicht möglich. Mit leidenden und dahinsiechenden Menschen lässt sich schließlich gutes Geld verdienen, deshalb werden diese auch gerne mal gegen ihren Willen am Leben erhalten. Aktive Sterbehilfe ist verboten und selbst bei der passiven Sterbehilfe werden den Todgeweihten und ihren Angehörigen alle möglichen Steine in den Weg gelegt. Hat der Betroffene nach der oft jahrelangen Leidensgeschichte dann den Sprung ins Jenseits endlich geschafft, kommt das Mahlwerk der Sterbe-Industrie ins Rollen. Hier gängelt der Staat die Menschen selbst nach ihrem Ableben noch mit unzähligen Gesetzen und Vorschriften. Doch erst einmal wird den Hinterbliebenen so richtig das Geld aus der Tasche gezogen. Obendrein zwingt man die Trauernden in pietätloser Weise mit der bürokratischen Schädelschraube zum Ämterlauf von Pontius zu Pilatus.

Möchte der Verstorbene verbrannt werden, geht dies natürlich nicht ohne einen Sarg, welcher mehrere hundert Euro kostet. Sein letzter Wille, dass seine Asche auf einem Berg, im Wald oder im Wasser verstreut werde, wird dem Toten respektlos verwehrt. Wünscht er die Beisetzung seiner Urne an einem anderen Ort, so versucht man die Angehörigen dreist mit überteuerten Transportgebühren abzuzocken. Selbst dürfen sie diese nicht offiziell transportieren, denn der Staat verbietet es. Möchten Angehörige die Urne zu Hause aufbewahren, ist dies ebenfalls verboten. Die Asche zu kunstvollem Schmuck verarbeiten? Verboten! Der Staat maßt sich an, massivst in das Persönlichkeitsrecht und in die freie Selbstbestimmung der Menschen einzugreifen und vergeht sich somit in beschämender Weise an der Würde der Verstorbenen. Letztlich partizipiert auch noch die Privatwirtschaft kräftig am Geschäft mit dem Tod, hauptsächlich weil die deutsche Gesetzeslage ihr vollends in die gierigen Hände spielt.

Die deutsche Bananenrepublik - Was ist am schlimmsten?

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