Rabotnik wünscht frohe Weihnachten!

Weihnachten

„Ja ist denn schon Weihnachten?“, wird sich der eine oder andere überrascht fragen. Mit weißer Weihnacht sieht es dieses Jahr allerdings mal wieder schlecht aus und eine so richtig romantische Stimmung mag irgendwie nicht aufkommen. Vielleicht kommt es mir aber auch nur so vor, weil im rückständigen Bayern die Christkindlmärkte bereits um 20 Uhr schließen. Da hat der durchschnittliche trinkfeste Bayer gerade mal den fünften Glühwein intus und ist somit noch nicht einmal angeheitert. Wettertechnisch gibt es nun zumindest verpisste Weihnachten, ganz im Sinne der Klimaerwärmung, auch wenn diese selbsterklärend für die AfD und ihre Anhänger nur eine Erfindung der Grünen ist. Wie dem auch sei, so möchte ich allen Lesern, Unterstützern und Hatern fröhliche Weihnachten und ein schönes Fest wünschen.

Weihnachten
Brave Männer dürfen sich in diesem Jahr besonders auf das Christkind freuen.

Lasset euch reich beschenken, gebt jedoch acht, keine Opfer von Geschenke-Terror zu werden. Verreisende sollten darauf achten, nicht versehentlich im feiertäglichen Verkehrschaos stecken zu bleiben. Hier könnte lediglich der geneigte SUV-Fahrer seinen Vorteil ausspielen, indem er kurzerhand einen Weihnachtsbaum in seinem fahrbaren Wohnzimmer aufstellt. So kann man Heilig Abend notfalls komfortabel und sorgenfrei inmitten der Blechlawine auf der Autobahn oder in München am Mittleren Ring verbringen. Irgend einen Vorteil muss so ein Vehikel ja bieten. Einzig das Christkind dürfte Probleme haben, durch das Schlüsselloch zu kommen, da moderne Fahrzeuge ja praktischerweise gar nicht mehr über ein solches verfügen.

Weihnachten ist für alle da!

Weihnachten
Wart ihr auch alle schön artig?

Sicherheit hat eben ihren Preis. Allerdings weiß zwischenzeitlich jedes Kind, dass das Christkind nicht durchs Schlüsselloch kommt, der amerikanische Weihnachtsmann viel zu fett für den Kamin ist und ein SUV Lichtjahre davon entfernt ist, einen praktischen Nutzen zu bieten. Natürlich fällt Weihnachten 2018 nicht für alle Menschen so rosig aus. Während Frank Zander Heilig Abend vorbildlich damit zubringt, mit Obdachlosen zu feiern, wird seine Kollegin Helene Fischer dieses Jahr wohl alleine vor dem Weihnachtsbaum sitzen. Vielleicht spendiert ihr das Christkind ja zum Trost eine Packung Gesangstalent. Wenigstens kann sie sich nun endlich einen echten Mann suchen. Genau so sei es CSU-Politikern zu wünschen, eine Tüte Nächstenliebe unter dem Baum zu finden. Vielleicht schaffen es die sozialen Christen ja in diesem Jahr einmal, eine Kirche von innen zu besichtigen.

In diesem Sinne: Fröhliche Weihnachten!