Die deutsche Versager-Elite

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Deutschland, das Land der Dichter und Denker, die Mutter von großem Erfindergeist, eine Nation der Macher. Diese goldenen Zeiten sind längst vorbei, denn inzwischen herrscht die Versager-Elite in Politik und Wirtschaft. Ein gutes Beispiel hierfür ist die deutsche Autoindustrie, welche beinahe über ein ganzes Jahrhundert hinweg blindlings als Wirtschaftsmotor verehrt und von der Politik stets hofiert und begünstigt wurde. Wo man einst große Innovationen wie zuverlässige, verbrauchsarme und technisch überlegene Fahrzeuge hervorbrachte, fiel man in den letzten Jahren nur mehr durch Abgasbetrug, getürkte Pannenstatistiken und der massenhaften Marktüberflutung mit sinnlosen SUV-Modellen auf. Dafür hat man jetzt eingebaute Kameras, die Verkehrszeichen erkennen, falls der Fahrer blind oder einfach nur zu dämlich dafür ist.

Während die Japaner zwischenzeitlich ausgereifte und bezahlbare Hybrid- und Elektrofahrzeuge in der vierten Generation bauen, wartet VW in gewohnter Einfallslosigkeit erstmals mit einem popeligen E-Golf für rund 35000 Euro auf und BMW versucht sich am Elektro-SUV, der für voraussichtliche Einstiegspreise jenseits der 40000 Euro zu haben sein wird. Mercedes Benz hingegen setzt weiterhin auf stinkende Heizölpanzer, die eine Breite von zwei Metern und eine Länge von sechs Metern längst überschritten haben. Über Jahrzehnte hinweg sonnte man sich im glanzvollen Ruhme der deutschen Ingenieurskunst und ruhte sich fettgefressen auf seinen Lorbeeren aus.

Jahrelang rannten sie einfach in die falsche Richtung

Ob nun aus Kurzsichtigkeit oder purer Arroganz; Die stets angestrebte Befriedigung der Klientel der geldadeligen Auto-Prolls, scheint der deutschen Autoindustrie langsam das Genick zu brechen. Das Thema erschwingliche alternative Antriebskonzepte wurde vollständig verpennt und nun windet man sich wie eine gesalzene Nacktschnecke im Todeskampf, angesichts von Diesel-Fahrverboten und drohender Tempolimits. Der Hilfeschrei geht klar in Richtung Politik, wo die noch größeren Versager sitzen. Die führenden Köpfe der Wirtschaft ersuchen Beistand bei jenen, die für eine Anstellung in der Wirtschaft zu blöd waren und deshalb in die Politik gegangen sind. Schmalzige und überbezahlte Theoretiker im Anzug, die in ihrem Leben noch keiner redlichen Beschäftigung nachgegangen sind, wehren sich im Interesse ihrer Gönner verbissen gegen den unaufhaltsamen Fortschritt.

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Am produktivsten, wenn er leer ist: der Deutsche Bundestag. Dann arbeitet wenigstens das Putzpersonal.

Wenn man sich zu Gemüte führt, was derzeit in Deutschlands führenden Ämtern sitzt, kann einem eigentlich nur himmelangst werden. Männer, die keine Männer mehr sein wollen und sich stattdessen als prinzipienlose Bücklinge der Wirtschaft prostituieren. Frauen, die optisch kaum noch von ihnen zu unterscheiden sind und über eine derart geringe Entscheidungsfähigkeit zu verfügen scheinen, dass sie einen Doppelnamen tragen müssen. Der Bodensatz einer weltfremden Schein-Elite, die sich über exzessiven Haargelkonsum, überdimensionierte Brillen und gekaufte Doktortitel definiert. Menschen, die vorgeben, die Interessen eines Volkes zu vertreten, dessen Teil sie augenscheinlich niemals waren. Der Deutsche Bundestag gleicht zwischenzeitlich nur mehr einem obskuren Panoptikum voller unglaubwürdiger und inkompetenter Witzfiguren. Und wie es aussieht, gehen der Bundesregierung die Versager nicht aus; im Gegenteil.

Die erschreckende Geschichte des totalen Versagens

Ein Bundesminister des Innern, der Grundrechte systematisch abschaffen will. Ein Gesundheitsminister, dessen geistigen Gesundheitszustand man in Anbetracht seiner utopischen und unsensiblen Aussagen anzweifeln darf. Ein Verkehrsminister, der sich offen gegen ein Tempolimit positioniert, jedoch nicht einmal in der Lage ist, dies auch nur im Ansatz sachlich zu begründen. Dafür gibt es jede Menge unsäglich peinliches Geschwurbel darüber, dass sich dies gegen jeden Menschenverstand richte und wie sicher deutsche Autobahnen im internationalen Vergleich doch seien. Die 409 Verkehrstoten auf deutschen Autobahnen im Jahr 2017 sind für ihn wohl nicht mehr, als ein paar zerquetschte Nummern in einer Statistik.

Eine katzbuckelnde Kanzlerin, die ihm dabei auch noch den Rücken stärkt. Ein gelber Fraktionsvorsitzender, welcher nach der arbeitenden Bevölkerung mit Füßen tritt und der für die Freiheit des Kapitals steht, aber zu begreifen nicht imstande ist, dass genau diese arbeitende Bevölkerung das Kapital ist. Ein Grüner, der zwar in der einen oder anderen Ansicht gar nicht so falsch liegt, aber dennoch wirkt wie ein unbeholfener Tanzbär, dem jemand das Sprechen beigebracht hat. Dazwischen tummeln sich senile Greise, die mit Dackelkrawatte herumstolzieren und sich das nächste Dritte Reich herbei sehnen.

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Viel reden, nichts sagen, noch weniger bewegen. Und nebenher noch ein paar Grundrechte abschaffen.

Eine homosexuelle Fraktionsvorsitzende, die einer Partei angehört, welche die offene Homophobie zurück in die Parlamente getragen hat. Oder ihre werte Parteikollegin, die wie ein trotziges kleines Kind Dieselgeneratoren zum Spaß laufen lassen will und sich damit auf der gleichen unterirdischen Geistesebene wie Donald Trump bewegt. Die intelligenteren Versager dagegen haben sich ihre Plätze in den Vorständen großer Unternehmen oder Banken gesichert, wo sie ihre Kunden betrügen, das Volk bestehlen und anschließend konsequenzlos lächelnd zurücktreten, während die Rolex am Handgelenk glänzt.

Nachhaltigkeit: Fehlanzeige. Die Versager-Elite zeigt sich lernresistent

Die deutsche Versager-Elite ist ein Haufen von schmierigen Polit- und Wirtschaftsverbrechern, der innerhalb des letzten Jahrzehnts nichts als ausschweifende Misswirtschaft zustande gebracht hat.

Davon zeugt, dass sie die Kluft zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergetrieben, die Ersparnisse der arbeitenden Bevölkerung schleichend entwertet, Perspektivlosigkeit, die lückenlose Überwachung ihrer Sklaven und ein Klima der ständigen Angst geschaffen haben. Die Unfähigkeit reicht so tief, dass mittlerweile private Organisationen gerichtlich durchboxen lassen, was sie für ökologisch erachten. Die Judikative wird zur Legislative erklärt, weil diese nicht in der Lage ist, ihre fürstlich bezahlte Arbeit zu verrichten. Stattdessen lässt sie die Exekutive weiterhin ihre eigennützigen Interessen rigoros durchsetzen und erhöht sich ganz nebenbei die Diäten.

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Derzeit Vorbild für viele deutsche Politiker: Donald Trump.

Um ihre Existenz vor dem Pöbel zu rechtfertigen, werden permanent irgendwelche sinnlosen Gehirnfürze aus dem Hut gezaubert, während die wirklichen Probleme unbemerkt zum eitrigen Geschwür auf dem Rücken der Gesellschaft heranwachsen.

Aber wie soll auch jemand zielführend Probleme lösen, der selbst nie welche hatte. Da widmet man sich lieber abstrakten Themen wie Raumfahrtprogrammen, autonomem Fahren oder abkömmlichem Unfug wie Industrie 4.0. Die Versager-Elite steht für den zerfressenen Zeitgeist einer einst aufstrebenden und erfolgreichen Industrienation, der sich mittlerweile hindurch zieht bis in die unteren Ebenen.

Was im Großen vorgelebt wird, nimmt auch im Kleinen überhand

Es wimmelt von Vertriebschefs, die nicht in der Lage sind, innerhalb von zwei Monaten ein simples Angebot zu erstellen, sondern stattdessen die dafür notwendige Energie in das Schreiben geschwollener Emails, voll mit fadenscheinigen Ausflüchten stecken. Produktionsleiter, die jeglicher Soft Skills entbehren, lebensfremde Anweisungen mit den Händen in den Hosentaschen erteilen, während sie selbst nicht einmal einen Nagel gerade in die Wand schlagen oder sich eigenständig die Schuhe binden können. Personalchefinnen, die zwar keine Ahnung vom Geschäftsfeld ihrer Firma haben, dafür aber bei der erstbesten Form von berechtigter Kritik weinend zusammenbrechen. Konstrukteure, die anstatt funktioneller Zweckmäßigkeit lieber auf kunstvolle Designstudien setzen, aber nicht einen Gedanken daran verschwenden, dass ihre halb garen Ausgeburten auch jemand montieren oder warten können sollte.

Wer nicht zur Versager-Elite gehört, soll gefälligst malochen

Ganz unten herrscht Fachkräftemangel, weil sich immer weniger Menschen finden, welche die niedere Drecksarbeit unter Stress, Druck und Überstunden für einen Hungerlohn erledigen wollen. Die Erkenntnis, dass diese die Basis dafür bilden, dass ein System wie der Kapitalismus überhaupt funktionieren kann, wird ignoriert, wenn nicht gar verlacht. Die arrogante Versager-Elite schafft sich in ihrer dümmlichen Gier selbst ab, scheinbar ohne davon groß Kenntnis zu nehmen. Jeder versucht, sich die Taschen vollzumachen, solange es noch etwas zu holen gibt. Ein Schneeballsystem, dessen Kollaps langfristig unausweichlich scheint. Das Mutterland der Dichter und Denker ist längst überholt, der einst so glorreichen Ingenieurskunst wurde von Asiaten der Rang abgelaufen.

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Noch so ein Aushängeschild der Elite. Helmut Schmidt würde sich im Grabe herumdrehen.

Und so träumt man weiterhin von selbstfahrenden Autos in einem Land, in dem Arbeiter bald nicht mehr wissen, wie sie sich den Weg zum Arbeitsplatz noch leisten sollen und dessen Mobilfunknetze und Internetversorgung sich stellenweise auf dem Niveau eines Dritte-Welt-Landes bewegen. Das Vermächtnis der Versager-Elite ist das Ende der goldenen Zeiten.

Das Vermächtnis der deutschen Versager-Elite

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