Rabotnik feiert Jubiläum

Jubiläum

Ein weiser Mann sagte mir einst: „Wir werden alle nicht jünger und nicht schöner“. Recht hat er. Und weil Freud und Leid oft nah bei einander liegen, gibt es nach meinem Schwermut-getränkten Artikel über den Tod, nun etwas zu feiern: rabotnik.de begeht sein erstes Jubiläum. Ich kann mir also selbst gratulieren. Da ein Großteil der Blog-Startups das erste Jahr nicht überlebt, ist das schon ein kleiner Erfolg. Im März 2018 startete das Projekt und seitdem ist viel passiert.

Resümee zum Jubiläum

Die Verfehlungen internationaler und vor allem deutscher Politik haben sich als ein zentrales Thema etabliert. Die Einführung des PAG konnte trotz allen Protests vorerst nicht verhindert werden, dafür konnte das von mir unterstützte bayerische Volksbegehren zur Rettung der Artenvielfalt, allen anfänglichen Zweifeln zuwider, als voller Erfolg verbucht werden. Auch der moderne Kapitalismus, das deutsche Kleinbürgertum, automobiler Wahnsinn und steuerfinanzierte Kriegsspiele fanden sich innerhalb des letzten Jahres immer wieder im Fadenkreuz meiner Kritik.

Weiter erfreuten sich meine Reiseberichte und der Kampf der Geschlechter, sowie die gelegentliche Thematisierung von MGTOW, großer Beliebtheit. Natürlich stand ich auch immer wieder selbst in der Kritik. Das lässt sich auch kaum vermeiden, wenn man sich als kontroverser Blogger in teils heikle Themenbereiche vorwagt. Da man es jedoch ohnehin nie allen recht machen kann, bleibe ich meiner Linie treu und werde auch zukünftig kein Blatt vor den Mund nehmen.

Entwicklung mit viel Potenzial nach oben

Innerhalb eines Jahres hat sich die monatliche Anzahl an Seitenbesuchern mehr als verzehnfacht. Über Monetarisierung des Blogs dachte ich des Öfteren einmal nach, doch bislang blieben die Leser von Rabotnik von Werbebannern oder ähnlichem verschont. Das liegt unter anderem darin begründet, dass insbesondere Google als Marktführer und Anbieter von AdSense eine rigorose Zensur betreibt. So weit kommt es noch, dass mir irgendein US-Konzern vorschreibt, was ich wie zu veröffentlichen habe. Bei Verstößen werden die Blogbetreiber kurzerhand ermahnt und unter anderem mit dem Ausschluss erpresst.

Wer auf die Einnahmen angewiesen ist, hat dann ein Problem. Google kann sich sein dreckiges Geld daher getrost dem eigenen Anus zuführen, denn ich bin nicht darauf angewiesen. Wer sich die dreisten Richtlinien der prüden und doppelmoralischen Yankees einmal durchlesen will, kann dies hier tun. Selbstverständlich bediene ich mich dessen ungeachtet einiger kostenfreier Google-Dienste. Einen nützlichen Idioten braucht schließlich jeder.

Wer kommerziell schreibt, läuft immer Gefahr, sich ein Stück weit die Freiheit zu nehmen. Werbung wird also auch weiterhin nur in eigener Sache, für befreundete Unternehmen und von mir unterstützte Projekte betrieben. Auch eine Paywall oder vergleichbaren Mist wird es hier in Zukunft nicht geben. Eine bessere Möglichkeit, sich die Leser zu vergraulen, gibt es kaum. rabotnik.de wird nach wie vor ein freies Angebot für alle bleiben.

Rabotnik

Weitere Projekte von Rabotnik

Neu auf rabotnik.de ist die Abteilung Memes, in welcher ich mich mittels GIMP gelegentlich kreativ, meist zu politischen Themen betätige. Mal sehen, ob dieser Service auch in Zukunft noch aufrechterhalten werden kann, denn dies ist dank der geplanten Einführung des Artikels 13 durchaus fraglich. Eine weitere Neuerung betrifft die Leserkommentare, welche auch Außenstehenden die Chance geben soll, sich zu bestimmten Themen zu äußern. Das schafft ein gesundes Gegengewicht und ist zugleich eine gute Möglichkeit, die Diskussion zu beleben.

Doch auch außerhalb von rabotnik.de war ich nicht ganz untätig. Im Dezember 2018 erschien der erste Science-Fiction-Band unter dem Label Rabotniks Blick in die Zukunft. Dort wird im Rahmen einer dystopischen Zukunftserzählung unter anderem die menschliche Lebensweise in Bezug auf die Zerstörung unseres Planeten thematisiert. Für lokale Belange rund um meinen Wohnort, die für die nationale und internationale Leserschaft vielleicht unterhaltsam aber nicht unbedingt von Bedeutung sind, rief ich das Projekt INNoffiziell – Das ehrliche Heimatmagazin ins Leben.

Zu tun gibt es immer etwas. Der Schreibstoff wird mir so schnell nicht ausgehen – im Gegenteil. Es gibt so viel zu schreiben, dass ich oft gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Man hat eben nur zwei Hände und der Tag nur 24 Stunden. In diesem Sinne: auf ein weiteres erfolgreiches Jahr!

Rabotniks Jubiläum

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